Musik im Farbkreis

Als da wären subtile, visuelle als auch physische
und psychologische Effekte beim Experimentieren mit Farben.
Die Rezeption von Farbkonstellationen, welche durch Übertragung
der Intervalle musikalischer Harmonien auf den 12teiligen Farbkreis
entstehen, wird möglicherweise gleiche seelisch/körperliche
Reaktionen manifest werden lassen.
Während es eine bestimmte Weile dauert,
ein Stück Musik zu hören, übersetzt sich bei der
Betrachtung eines Bildes das Sichtbare vom ersten Moment an
in Gedanken, Empfindungen und Gefühle.
Die hier verwendeten Farben entsprechen im Farbkreis den
12teiliger Farbkreis nach Johannes Itten, entwickelt 1961

Beispielsweise die reine Quinte:
ein wohlklingender Intervall (Blau/Rotorange)

Rot und Blau, eine Quinte im Farbkreis
(allgemein bekannt als Signal von Feuerwehrautos usw.) https://www.youtube.com/watch?v=5VSvJlT0Fuo
Die harmonischen Intervalle in Raga Sura Malhara
(Ende der Trockenzeit, festlicher Anlass)

seit 2006: Acryl auf und mit diversen Materialien in wechselnen "Tonarten"















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Harmonie in Raga Megha
(Regenmelodie)

Raga Kafi und Madhuvanti
(Abendmelodie, Feuer)







"Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen -
- unvermögend, aus ihr herauszutreten,
und unvermögend, tiefer in sie hineinzukommen.
Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den Kreislauf
ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort, bis
wir ermüdet sind und ihrem Arme entfallen.
Sie schafft ewig neue Gestalten; was da ist,
war noch nie; was war, kommt nicht wieder -
- alles ist neu und doch immer das alte.
Wir leben mitten in ihr und sind ihr fremd. Sie spricht unaufhörlich
mit uns und verrät uns ihr Geheimnis nicht. Wir
wirken beständig auf sie und haben doch keine Gewalt über sie.
Sie scheint alles auf Individualität angelegt zu haben und
macht sich nichts aus den Individuen.
Sie baut immer und zerstört immer, und ihre Werkstätte ist unzugänglich......"Das Fragment Die Natur ist ein Essay, dessen Urheberschaft vielfach Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben wurde, was aber vermutlich falsch ist. Vielmehr ist anzunehmen, dass Georg Christoph Tobler der Autor ist.[1] Der Text entstand um 1782 und erschien zuerst 1784 im 32. Stück des Tiefurter Journals. (Wikipedia)